CDU-Stadtverband Meschede
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(22.03.2010) Notfallversorgung

CDU und niedergelassene Ärzte wollen gemeinsam für Notfallpraxis kämpfen

In einem gemeinsamen Gespräch mit den niedergelassenen Ärzten hat der CDU-Stadtverband Meschede noch einmal klar Stellung zur nicht geplanten Einrichtung einer Notfallpraxis im Mescheder St. Walburga-Krankenhaus bezogen. Der CDU Stadtverband hat sich in den letzten Monaten massiv für eine Notfallpraxis in Meschede eingesetzt. „Bereits im Frühjahr 2009 haben wir dazu das Gespräch mit den Mescheder Ärzten sowie der Krankenhausleitung gesucht,“ stellt der neue Stadtverbandsvorsitzende Andreas Wrede klar, „aber leider haben die Bemühungen keinen Erfolg gezeigt."
In einer zweiten Sitzung von CDU und Ärzteschaft stellte Dr. Friedhelm Schmittem Vorsitzender des Ärztevereins, ein Konzept vor, welches die niedergelassenen Ärzte aus den Alt-kreisen Meschede und Brilon mit den Kollegen aus Warstein und Rüthen ausgearbeitet und einstimmig verabschiedet haben. Dieses Konzept sieht eine Notfallambulanz am St. Walburga Krankenhaus vor. „Dies zeigt, dass sich auch die Mescheder Ärzte für eine wohnortnahe Versorgung einsetzen“, betont Andreas Wrede. Um dieses Konzept realisieren zu können, müssten laut Dr. Schmitten einige Gesetze und Verordnungen seitens der Landesregierung geändert werden“.

Die CDU Meschede will den Dialog mit Landrat Dr. Karl Schneider und dem Landtagsabgeordneten Hubert Kleff nun weiterführen und hofft, über eine Gesetzesinitiative eine Basis für eine adäquate Notfallversorgung in Meschede zu finden. Wrede: „Wir in Meschede müssen an einem Strang ziehen und dafür setzen wir uns ein.“ Als CDU möchte man entscheidende Anstöße geben, um für die Bürgerinnen und Bürger in und um Meschede die bestmögliche Lösung zu erzielen - und zwar so lange, bis die Kassenärztliche Vereinigung die Neuordnung der Notfallbezirke nochmals überdenkt. „Dabei wird sie“ so Wrede, „wenn Mescheder Bürger vermehrt die Notaufnahme im Krankenhaus anstelle einer Notfallpraxis besuchen, ihre bisherige Planung ändern müssen.“ Und davon ist er fest überzeugt.

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